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Der `!Musala`! (`F33f`_`[bulgarisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bulgarische_Sprache]`_`f `*Мусала`*), gelegen im `F33f`_`[Rila`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rila]`_`f-Nationalpark, ist der höchste `F33f`_`[Berg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Berg]`_`f `F33f`_`[Bulgariens`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bulgarien]`_`f und der gesamten `F33f`_`[Balkanhalbinsel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Balkanhalbinsel]`_`f. Auf seiner breiten Kuppe befinden sich zwei wissenschaftliche Beobachtungsstationen der `F33f`_`[Bulgarischen Akademie der Wissenschaften`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bulgarische_Akademie_der_Wissenschaften]`_`f`:cite-ref-3[`F5bf`_`[3`#cite-note-3]`_`f]`:cite-ref-4[`F5bf`_`[4`#cite-note-4]`_`f].

>>Contents

• `F0af`_`[Lage und Namensgebung`#lage-und-namensgebung]`_`f
• `F0af`_`[Geographie`#geographie]`_`f
• `F0af`_`[Fauna und Flora`#fauna-und-flora]`_`f
• `F0af`_`[Besteigungen`#besteigungen]`_`f
• `F0af`_`[Namensverwendung`#namensverwendung]`_`f
• `F0af`_`[Galerie`#galerie]`_`f
• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f

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>>Lage und Namensgebung

Der Musala (auch Mussala geschrieben) bietet Fernsichten auf alle Bergregionen Bulgariens mit dem `F33f`_`[Witoschagebirge`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Witoscha]`_`f im Nordwesten, dem Balkangebirge, den `F33f`_`[Rhodopen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rhodopen]`_`f im Südosten und dem `F33f`_`[Piringebirge`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pirin]`_`f sowie natürlich auf die umgebenden Bergkuppen des Rilagebirges wie der `*Kleine Musala`* (`*Малка Мусала`*, 2902 m) und der `*Iretschek`* (`*Иречек`*, 2852 m).

Vor vielen Jahrhunderten benannten die `F33f`_`[Protobulgaren`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Protobulgaren]`_`f den Berg nach ihrem Himmelsgott `*`F33f`_`[Tangra`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tengri]`_`f`*,`:cite-ref-5[`F5bf`_`[5`#cite-note-5]`_`f] dessen Name erst im 15. Jahrhundert durch die `F33f`_`[Osmanen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Türken]`_`f in `*Musala`* (`*Maşallah`*: Gottes Lob) umgeändert wurde. Die Bulgaren haben aber noch viele andere Spuren hinterlassen, wie etwa mehrere Felsen, die `F33f`_`[Runeninschriften`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Orchon-Runen]`_`f mit dem Gottesnamen Tangra tragen. Der Gipfel trug von 1949 bis 1962 den Namen des sowjetischen Diktators `F33f`_`[Stalin`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Stalin]`_`f.`:cite-ref-6[`F5bf`_`[6`#cite-note-6]`_`f]

>>Geographie

Das Bergland um den Musala wurde während der `F33f`_`[Quartär`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Quartär_(Geologie)]`_`f von Gletschern geformt.`:cite-ref-7[`F5bf`_`[7`#cite-note-7]`_`f] Dadurch sind auch Bergseen zurückgeblieben wie der auf circa 2700 m, also 200 Meter unterhalb des Gipfels, befindliche 20.000 m² große `*Musala-See`*.`:cite-ref-8[`F5bf`_`[8`#cite-note-8]`_`f] Drei der größten Flüsse Bulgariens – `F33f`_`[Iskar`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Iskar]`_`f, `F33f`_`[Mariza`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mariza]`_`f und `F33f`_`[Mesta`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nestos]`_`f – entspringen im Rilagebirge in der Nähe des Gipfels.

Die Wetterstation auf dem Berg wurde im Jahr 1932 eröffnet, ein Feuer zerstörte 1964 die Holzkonstruktion.`:cite-ref-9[`F5bf`_`[9`#cite-note-9]`_`f] Im Jahr 1999 wurde das benachbarte `*Umwelt-Observatorium Musala`* (`*Basic Environmental Observatory`*, BEO) erneuert. Sie gehört zur `F33f`_`[Bulgarischen Akademie der Wissenschaften`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bulgarische_Akademie_der_Wissenschaften]`_`f, dort führen Wissenschaftler astrophysikalische Beobachtungen durch sowie Messungen der Luftverschmutzung und der Weltraumstrahlung.`:cite-ref-10[`F5bf`_`[10`#cite-note-10]`_`f]

Der Berggipfel ist bis zu acht Monate im Jahr von Schnee bedeckt. An sehr vielen Tagen umhüllen starke Nebel die Kuppe. Mit einer mittleren Jahresdurchschnittstemperatur von −3 `F33f`_`[℃`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Grad_Celsius]`_`f ist der Musala der kälteste Ort auf dem Balkan. Am 14. Februar 2004 wurde mit −31,8 `F33f`_`[℃`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Grad_Celsius]`_`f eine der niedrigsten Temperaturen in Bulgarien gemessen.`:cite-ref-11[`F5bf`_`[11`#cite-note-11]`_`f]

>>Fauna und Flora

Bemerkenswert ist die reiche `F33f`_`[Flora`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Flora]`_`f und `F33f`_`[Fauna`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Fauna]`_`f in den Wäldern an den Hängen des Berges. Sein Gipfel trägt jedoch keine höhere Vegetation. Beispielsweise sind hier die `F33f`_`[Rumelische Kiefer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rumelische_Kiefer]`_`f und die `F33f`_`[Bulgarische Tanne`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bulgarische_Tanne]`_`f (Abies borisii-regis) heimisch. Von den Vögeln ist häufig der `F33f`_`[Mauerläufer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mauerläufer]`_`f zu beobachten.

>>Besteigungen

Der erste historisch dokumentierte Besteiger des Berges war König `F33f`_`[Philipp V. von Makedonien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Philipp_V._(Makedonien)]`_`f. Der Musala ist am einfachsten vom zehn Kilometer nördlich gelegenen Ort `F33f`_`[Borowez`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Borowez]`_`f zu erreichen. Von dort gibt es seit den 1970er-Jahren auch eine `F33f`_`[Gondelbahn`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gondelbahn]`_`f bis zur Berghütte `*`F33f`_`[Jastrebez`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Borowez]`_`f`* auf einer Höhe von 2369 Meter. In einer Stunde ist die Musalahütte auf 2430 m erreichbar. Über die Everest-Schulter gelangen die Bergsteiger dann in rund ein bis zwei Stunden auf den Gipfel. Die Besteigung erfordert keine besondere Hochgebirgserfahrung und keine besondere Kletterausrüstung.

>>Namensverwendung

Eine in Bulgarien führende Software-Servicefirma aus Sofia nennt sich Musala Soft.`:cite-ref-12[`F5bf`_`[12`#cite-note-12]`_`f]

Auf der Insel `F33f`_`[Greenwich Island`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Greenwich_Island]`_`f der `F33f`_`[Südlichen Shetlandinseln`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Südliche_Shetlandinseln]`_`f in der `F33f`_`[Antarktis`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Antarktis]`_`f gibt es den `F33f`_`[Mussala-Gletscher`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mussala-Gletscher]`_`f, der nach diesem bulgarischen Berg benannt ist.`:cite-ref-13[`F5bf`_`[13`#cite-note-13]`_`f]

In der herzegowinischen Stadt `F33f`_`[Mostar`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mostar]`_`f gibt es eine Brücke über den Fluss `F33f`_`[Neretva`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Neretva]`_`f, die den Namen Musala trägt. Sie stammte aus dem 19. Jahrhundert und wurde 1992 während des Bürgerkriegs in Bosnien-Herzegowina zerstört. Im Jahr 2000 wurde die in modernen Formen wieder aufgebaute Brücke eingeweiht.`:cite-ref-14[`F5bf`_`[14`#cite-note-14]`_`f]`:cite-ref-15[`F5bf`_`[15`#cite-note-15]`_`f]

>>Galerie

>>Literatur

• Heft „Alpin“ Nummer 5 (2001) – Alles über den Musala
• Carl McKeating, Rachel Crolla: `*Europe’s High Points`*, Cicerone Taschenbuch, 2009`:cite-ref-16[`F5bf`_`[16`#cite-note-16]`_`f]

>>Weblinks

Commons

: Musala

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

• Internetseite der wissenschaftlichen Station auf dem Gipfel
• Videosequenz vom Berg Musala auf youtube, 44 s
• aktuelle Werte der Wetterstation auf dem Gipfel („Mussala“ in der Liste anklicken)

>>Einzelnachweise

`:cite-note-peakbagger-1`!1.`! Musala auf `*peakbagger`*, abgerufen am 3. August 2020
`:cite-note-2`!2.`! Peter Grupp: Faszination Berg: die Geschichte des Alpinismus. Böhlau, 2008, ISBN 3-412-20086-7, S. 24.
`:cite-note-3`!3.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-3]`_`f `*Национален институт по метеорология и хидрология`* (Website des Nationalen Meteorologischen Instituts, abgerufen am 26. August 2010).
`:cite-note-4`!4.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-4]`_`f BEO-Moussala (Website des `*Basic Environmental Observatory`*, BEO, abgerufen am 26. August 2010).
`:cite-note-5`!5.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-5]`_`f Tangrist sanctuaries (`F33f`_`[Memento`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Webarchivierung]`_`f des Originals vom 27. Januar 2007 im `*`F33f`_`[Internet Archive`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Internet_Archive]`_`f`*) `!Info:`! Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/en.zonebulgaria.com
`:cite-note-6`!6.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-6]`_`f Website mit Informationen über den `*Berg Stalin`* (`*Berg Kommunismus`*) im Pamir; abgerufen am 16. Februar 2010.
`:cite-note-7`!7.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-7]`_`f Geographische Berichte (über Untersuchungen von Bergregionen in Bulgarien); Band 29-31; Geographische Gesellschaft der Deutschen Demokratischen Republik in der Akademie der Wissenschaften der DDR (Hrsg.), Gotha/Leipzig, Geographisch-Kartographische Anstalt, o. J. (nur eingeschränkte Vorschau) abgerufen am 16. Februar 2010
`:cite-note-8`!8.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-8]`_`f Foto des Sees; abgerufen am 16. Februar 2010
`:cite-note-9`!9.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-9]`_`f `*85 години високопланинска метеорологична станция на връх Мусала.`* NIMH, abgerufen am 22. April 2023 (bulgarisch).
`:cite-note-10`!10.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-10]`_`f E. Slavcheva Malamova, I. Angelov, K. Davidkov, J. Stamenov, I. Kirov: `*First Results Obtained with Wide-Angle Cerenkov Light Telescope BEO p. Mussala. `* In: Proceedings of the 28th International Cosmic Ray Conference. July 31-August 7, 2003. Trukuba, Japan. Under the auspices of the International Union of Pure and Applied Physics (IUPAP), `F33f`_`[bibcode`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bibcode]`_`f:2003ICRC....1..225S, S. 225 – Informationen über Messungen mithilfe des Tscherenkow-Teleskops in der Astrophysikalischen Station auf dem Musala.
`:cite-note-11`!11.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-11]`_`f Unwetter in Griechenland und der Türkei am 13. und 14. Februar 2004
`:cite-note-12`!12.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-12]`_`f Homepage von Musala-soft
`:cite-note-13`!13.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-13]`_`f `*Composite Gazetteer of Antarctica: Musala Glacier`* (abgerufen am 26. August 2010).
`:cite-note-14`!14.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-14]`_`f Zusammenfassung von der 3. Internationalen Konferenz über Brücken; abgerufen am 16. Februar 2010
`:cite-note-15`!15.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-15]`_`f Ansicht aller Brücken von Mostar, auch die wieder aufgebaute Musala-Brücke (`F33f`_`[Memento`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Webarchivierung]`_`f des Originals vom 23. März 2010 im `*`F33f`_`[Internet Archive`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Internet_Archive]`_`f`*) `!Info:`! Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.visitmostar.net
`:cite-note-16`!16.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-16]`_`f Seite aus dem Buch `*Europe’s High Points`* mit Kurzangaben zum Musala

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